20. Dezember 2025 Tim Schreib

Frohe Weihnachten 2025: 5 Xmas-Tipps!

Weihnachtskekse mit Streuseln

Das zweite Jahr in Folge präsentieren wir zu Weihnachten eine Reihe von Entertainment-Tipps für die Feiertage.

Es ist wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür – und für viele Menschen damit ein wenig freie Zeit. Wer dieses Glück hat, freut sich eventuell über ein paar Empfehlungen zum Gucken, Hören und/oder Lesen. Wir haben da was zusammengestellt, wie bereits zu Weihnachten 2024.

Und wie im letzten Jahr haben wir uns auf fünf Tipps beschränkt, darüber hinaus eine möglichst abwechslungsreiche Auswahl getroffen. Alles natürlich höchst subjektiv und ohne Anspruch auf irgendeine Vollständigkeit. Einfach nur Inspiration bzw. Unterhaltung.

DJ Mehdi: Made in France

Eine packende, sehr persönliche ARTE-Dokuserie über den viel zu früh verstorbenen französischen Produzenten DJ Mehdi. In sechs Teilen erzählt Regisseur Thibaut de Longeville – gleichzeitig enger Jugendfreund Mehdis – die tragische Erfolgsgeschichte des Ausnahmemusikers.

Mehdi Favéris-Essaïdi, geboren 1977 im Pariser Vorort Hauts-de-Seine, gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter:innen des French Rap sowie später des French House. Er arbeitete u. a. mit Acts wie Mafia K’1 Fry, Idéal J, 113, MC Solaar, Cassius, Justice und Daft Punk zusammen.

Link zu „DJ Mehdi: Made in France“

Könige der Sammelkarten

Absurd, witzig, inspirierend – so würden wir den ZDF-Film über die „Könige der Sammelkarten“ zusammenfassend beschreiben. Wer etwas Ahnung oder z. B. eine Vergangenheit mit Trading Cards hat, wird sicher seine Freude daran haben. Wer nicht, wohl wenigstens staunen.

Im Mittelpunkt der Doku: Kristijan „Kiki“ und Ivan Beslić alias B-Brothers aus Langenfeld im Rheinland. Der eine (Kiki) absolute Koryphäe, ja, Ikone, was den Handel von Sportkarten betrifft. Der andere (Ivan) international gefeierter Pop-Art-Künstler. Beide von Leidenschaft getrieben.

Eine Geschichte zwischen romantischer Sammelbegeisterung und weltweitem Milliardenbusiness, in dem Kiki angeblich mal 800.000 US-Dollar für eine einzige NBA-Karte ablehnte. Da wir keinen Trailer finden konnten, hier ein Video zur Eröffnung des B-Brothers Store der Zwillinge.

Link zu „Könige der Sammelkarten“

Low Budget High Spirit

Zurück zum Musikgeschäft, jetzt mit einem Magazin- und Newsletter-Tipp. Low Budget High Spirit ist ein Projekt von Fabian Schuetze alias Fab, der die Stärkung des unabhängigen Teils der Branche verfolgt: „Für mehr Ambitionen, mehr Diversität, Fairness und kritisches Hinterfragen.“

So beleuchtet er in regelmäßigen Abständen fundiert und ohne Blatt vorm Mund die diversen Entwicklungen im Musikmarkt – von KI bis Preis pro Stream. Im Printmagazin kommen zudem etliche weitere Akteur:innen aus der Industrie zu Wort. Gute und ehrliche Einblicke, wie wir finden.

Neben LBHS betreibt Fab mit Golden Ticket eine Management- und Booking-Agentur für Künstler:innen. Des Weiteren ist er Teil des Teams hinterm Newsletter-Projekt „Ein Song reicht“, das Musikempfehlungen von bekannten bzw. spannenden Persönlichkeiten vorstellt.

Cover einer Printausgabe von Low Budget High Spirit

© Low Budget High Spirit

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Brain Food

„Brain Food“ ist der Name eines Newsletters von Shane Parrish, seines Zeichens Experte für Denkmodelle zur Entscheidungsfindung und Produktivitätssteigerung sowie ehemaliger Cybersicherheitsspezialist einer kanadischen Geheimdienstbehörde.

Bekannt wurde Parrish insbesondere im englischsprachigen Raum durch seinen Blog „Farnam Street“, eine Art Wissensplattform. Außerdem ist er mittlerweile Autor mehrerer Bücher und Gastgeber des Podcasts „The Knowledge Project“ mit einer Reihe renommierter Gäst:innen.

Letzteren kennen wir nicht wirklich gut, aber das Gespräch mit Finanzprofi Morgan Housel können wir empfehlen. Den Newsletter haben wir dagegen bereits seit einiger Zeit im Abo – und der liefert unserer Ansicht nach regelmäßig wertvolle Denkimpulse in Form von Zitaten und Hinweisen.

Link zu „Brain Food“

Chillionair

Nick Hämmerling alias Chillionair ist ein blinder Rapper, Sänger und Multi-Instrumentalist, der sowohl die Straßen als auch die Bühnen der Nation bespielt. Wir durften Nick dieses Jahr persönlich kennenlernen und sogar mit ihm arbeiten – etwa an gemeinsamer Musik.

Für den kommenden Sampler der Hi-Fi Hustlerz entstand dabei der Track „Blind Date“, Chillionair machte wiederum Songs für sein anstehendes Album mit HFH-Beats – z. B. „Dich kann ich Zuhause nennen“, ein Hit in unseren Ohren. Nick gehört für uns auf die Festivalbühnen 2026.

Link zu Chillionair

Schöne Weihnachten

Jetzt wünschen wir aber erst mal eine besinnliche Weihnachtszeit, bleibe der Stress für ein paar Tage fern. Für später dann natürlich noch einen großartigen Rutsch ins neue Jahr – auf gesunde, friedliche und im positiven Sinne erlebnisreiche 2026!

Den Abschluss überlassen wir an dieser Stelle noch mal Nick bzw. Chillionair, der uns das „Glück des Bescheidenen“ lehrt und dazu motiviert, die eigenen Träume ohne schlechtes Gewissen zuzulassen: „Der Genuss ist mein Lebensziel.“

Gute Entspannung!

Beitragsbild: © Studio Schreib